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Die asturianische Aufklärung: Gaspar Melchor von JovellanosGaspar Melchor de Jovellanos

- Gaspar Melchor de Jovellanos.JPGVon 1759 bis 1788 regierte der Bourbone König Karl III. Schutzherr der Aufklärung in Spanien. Um das rückständige Land zu modernisieren, förderte er Reformen, vorrangig an den Universitäten und in der Landwirtschaft.Gaspar Melchor Jovellanos, geboren 1744 in einer kleiner Gijón, [4000 Einwohnern/in,- 8000 zu addieren der ländlichen Bevölkerung-], stammt aus der Aristokartie Asturiens. Zeitlebes ist er stolz auf seine Herkunft.Jovellanos war Jurist, Schöngeist und Politiker, stieß vor in die höchsten Kreise der Macht und wurde schließlich Opfer der Inquisition, die sogar Minister bedrohte. Was der Benediktiner Feijoo in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war, war Jovellanos in der zweiten: ein Leuchtturm für fortschrittliches Denken.1790 wird Jovellanos ohne Angabe von Gründen für acht Jahre nach Asturien verbannt, wo er die Bergwerke inspizieren soll.Mit Hilfe seines Verbesserungsplans wurden die Grenzen Gijóns erweitert, Straßen angelegt und Boulevards geplant. Die Stadt gewann immer mehr an Flächem auch wenn dies oftmals mit der Zerstörung von Feurchtgebieten und SAndgruben vorsich ging. Mit der Einführung der Eisenbahn, den neuen Straßen und der Konstruktion eines zweiten Hafens im Schutze des Hügels Torre begann esin Aufschwung, der in der zweiten Häften des 19. Jh. rasend schnell wuchs.1794 gründet Jovellanos in seiner Heimatstadt Gijón das "Königlich Asturianische Institut für Nautik und Mineralogie". Es dient ganz im Sinne der Aufklärung dem humanistischen Ideal einer breiten Allgemeinbildung durch die Kombination von Natur- und Gesiteswissenschaften.Ende 1797 ist Jovellanos nicht mehr im Exil zu halten. Godoy beruft ihn zum Justizminister, um ihn allerdings nur acht Monate später wieder zu entlassen und seinen -Jovellanos- Erzefeind an seine Stelle zu setzen, den stockkonservativreaktionären José Antonio Caballero.Jovellanos hat das wohl kommen sehen und wollte als Patriot nichts mit dieser Politik zu tun haben. Er kehrte nach Gijón zurück. Doch der neue Justizminister Caballero spielte ihn der Inquisition in die Hände. Am 13. März 1801 wurde er verhaftet. Francisco Goya, der mit Jovellanos befreundet war und ihn auch gemtl hatte, geriet ebenfalls ins Visier der Inquisition.Nach Beginn des Aufstandes im März 1808, verfügt Minister Caballero, der Jovellanos sieben Jahren zuvor verhaften ließ, dessen Entlassung. Die Regierung tritt zurück. José Bonaparte will den Heimkehrer als Minister, doch der Patriot geht Abgeordneter Asturiens nach Sevilla und arbeitet für den Widerstand gegen die Besatzer.Noch 1809 macht er Pläne für ein Netz fortschrittlicher Akademien. Nach dem Abzug der frazösischen Truppen aus seiner Heimat Gijón wird er dort gefeiert. Doch im Dezember kommen die Soldaten züruck. Jjovellanos muss fliehen, überleb aber die Stapazen der Flucht nicht. Er stirbt am 29. Dezember 1811 in Vegahafen (Navia Bezirkt) wo sein Schiffbruch erleidet.Die Inquisition verfolgt Jovellanos Werk weit über seinen Tod hinaus. 1812 erscheint die Biographie von Ceán Bermúdez mit dem Titel Historische Nachrichten über Don Gaspar Melchor de Jovellanos, Friede seiner Asche. Sie wird selbst für Personen mit der Lizenz zur Lektüre verbotener Bücher verboten. Noch 1825 stellt das Heilige Offizium Jovellanos Bericht über das Landwirtschaftsgesetz auf den Index. Sein Tagenbuch wurde erstmals 1915 veröffentlicht, mehr als 100 Jahre nach seinem Tod.